MUSEUM DER WELTKULTUREN

Ort der Annäherung

Das Museum der Weltkulturen

Kulturen in ihrer Einzigartigkeit und Vielfalt zählen zum Reichtum dieser Welt. Die wechselnden Ausstellungen und Veranstaltungen des Hauses setzen sich mit den Strukturen von Gesellschaften und den vielfältigen Möglichkeiten des Zusammenlebens von Menschen weltweit – von Frauen und Männern, Alten und Jungen, mit Nachbarn in multikulturellen Gemeinschaften – auseinander. Themen wie der Umgang mit Prestige, Macht und Herrschaft, künstlerischen Ausdrucksformen, die Stellung des Individuums in Gruppen mit egalitären Strukturen werden ebenso hinterfragt wie die Verehrung von Geistern, Gottheiten und Ahnen.

Die Sammlungen umfassen rund 67 000 Objekte aus Afrika, Amerika, Ozeanien, Europa, Asien und Südostasien.

Das Museum wurde 1904 als städtische Forschungs- und Bildungsinstituion gegründet. Man führte dazu alle in Frankfurt bereits vorhandenen völkerkundlichen Bestände zusammen, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gesammelt worden waren.

Die Sammlungen des Bildarchivs bestehen aus 120 000 Dokumenten. Eine Präsenzbibliothek mit ca. 45 000 Büchern und 90 laufenden Zeitschriften ergänzen das Angebot des Museums.

Die Galerie 37

Bereits seit 1975 sammelt das Museum zeitgenössische, außereuropäische Kunst und macht sie in der 1997 gegründeten Galerie in der Villa 37 einem breiteren westlichen Publikum zugänglich. Hier finden Sie Werke indianischen, afrikanischen, ozeanischen und indonesischen Ursprungs, die in Europa noch nahezu unbekannt sind. Dafür wurde die Galerie 37 von der UNESCO ausgezeichnet.

Begleitende Veranstaltungen ergänzen die Ausstellungen und machen sie mit allen Sinnen erfahrbar – zum Beispiel mit internationalen Künstlern und Künstlerinnen im Musikalischen Wohnzimmer.